E C U A D O R

Rundreise "Rosinen Ecuador"

18-tägige Südamerika-Reise mit  farbenprächtigen Indio-Märkten, malerischem Hochland, begeisternder Amazonas-Urwald und optional Besuch der faszinierenden Galapagos-Inseln. Nächste Durchführung voraussichtlich über Ostern 2012, Preis ca. Fr. 5'880.--

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Hanspeter Kaufmann, Wylen 1
6440 Brunnen/Schweiz
Hauptseite: www.kaufmanntrekking.ch
Reisebericht dieser Tour

 
Farbenprächtig und enorm abwechslungsreich präsentiert sich diese wohl einzigartige Reise mit Schweizer Reiseleitung!

Seit 1991 organisiere und leite ich Trekkingreisen nach Ecuador in Südamerika. Mittlerweile haben schon über ein Dutzend Gruppen Bekanntschaft gemacht mit diesem faszinierenden Land und waren begeistert von der abwechslungsreichen Landschaft, der vielfältigen Kultur und dem angenehmen Klima.

Beruhend auf meinen Ecuador-Aufenthalten, habe ich 1998 eine neue Reise komponiert, bei der wir die Rosinen aus diesem Land herauspicken. Mit diesen Erlebnisferien beabsichtige ich, Ecuador auch einem nicht-Wanderpublikum in Form einer zweieinhalbwöchige Rundreise zugänglich zu machen. Dabei lernen wir die Schönheiten dieses Andenstaates, deren es enorm viele gibt, kennen. Aufgrund der Vielfältigkeit dieser Tour kann nicht von einer Rundreise im klassischen Stil gesprochen werden, viel mehr ist es ein herrlicher Mix zwischen aktiven (Urwald) und passiven Programmteilen.

In der ersten Woche steht ein packender Ausflug in den Amazonas-Urwald auf dem Programm. Die zweite Reisewoche führt uns in malerische Hochlandgegenden. Wir besuchen koloniale Städte und farbenprächtige Indiomärkte. Dabei übernachten wir sowohl in guten Hotels als auch in alten, überaus stilvollen Haziendas. Wer möchte, kann seine Ferien mit einem Besuch der Galapagos-Inseln oder Badeferien in der Karibik verlängern. Nachfolgend die Höhepunkte der Reise:

Markt in Otavalo
Otavalo gilt als berühmtester Markt Ecuadors! Bereits am Vortag fahren wir in unserem bequemen Reisebus nach Otavalo, diesem schmucken Städtchen nördlich von Quito. Schon die dreistündige Fahrt ist ein Erlebnis und zeigt uns auf eindrückliche Weise die Vielfalt der ecuadorianischen Landschaft.

 
Marktbesuch in Otavalo, zweifellos einer der Reisehöhepunkte.

Am frühen Morgen des Markttages entwickelt sich ein farbenprächtiges und geschäftiges Treiben, wenn die Indios aus den umliegenden Dörfern ihre Stände aufbauen und die Ware zum Verkauf anbieten. Es findet sich genügend Zeit, um farbenfrohe Teppiche, handgestrickte Wollpullover, Holzschnitzereien, Silberschmuck, naive Bilder, Wollhüte und vieles mehr zu betrachten, oder dem farbenprächtigen Geschehen auch nur fasziniert zuzuschauen. Danach besuchen wir das Nachbardorf Cotacachi, bekannt für seine Lederwaren. Übernachtung in einer stilvollen Hazienda.

Zugsfahrt über die spektakuläre Teufelsnase
Auf der Panamericana, vorbei am herausragenden Cotopaxi (mit 5897 m zweihöchster Berg Ecuadors), fahren wir in Richtung Riobamba. Unser Ziel ist die Hazienda Andaluza am Fusse des Chimborazo. Dieser Koloss ist mit seinen 6310 m Höhe gleichzeitig der höchste Berg Ecuadors. Am nächsten Tag reisen wir im Zug von Riobamba nach Alousi und durch malerische Indiogebiete an den Abhängen des imposanten Chimborazo - eine der wohl grossartigsten Gebirgsstrecken ganz Lateinamerikas! Die Zugsfahrt endet mit der abenteuerlichen Fahrt über die „Teufelsnase" in Huigra. Die dabei befahrenen Spitzkehren werden jedem unvergesslich bleiben. Danach geht’s weiter nach Ingapirca, das bedeutendste religiöse und politische Monument aus der Inkazeit. Auch hier präsentiert sich uns wiederum eine ganz andere Landschaft - wunderschön, diese Kontraste.

Zugsfahrt, wartende Indios am Bahnhof
Begeisternde Zugsfahrt im Hochland, wahlweise auf dem Dach sitzend oder im Wagon.
Holen Sie sich einen kleinen Eindruck von dieser erlebnisreichen Zugsfahrt (Movie):

Fünftägige Urwaldexkursion
An der Ostseite der Anden beginnt das Amazonastiefland, eines der artenreichsten Gebiete der Welt. Ein kleines Gebiet kann über 500 Vögel-, 400 Fisch- und Säugetierarten aufweisen. Etwa die Hälfte der Fläche Ecuadors sind mit tropischem Regenwald bewachsen. Ein grosser Teil davon ist noch völlig unerforscht und bildet einen weissen Flecken auf der Landkarte. Der Hauch des Abenteuerlichen und Unerforschten übt hier eine magische Anziehungskraft aus. Viele Tiere, Pflanzen und Insekten warten nur darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.


Der Schamane Delio, einer unserer begeisternden Urwaldführer. Dazu gesellt sich Rafael, der deutsch sprechende und in Quito lebende Naturwissenschafter, der den Urwaldabstecher mit seinen kurzweiligen und hochinteressanten Referaten zu einem Erlebnis machen wird.

Unter den hier zu findenden Flüssen befinden sich einige der wichtigsten Wasserzubringer des Amazonas. Nicht die Tiere allein machen den Reiz dieser Exkursion aus, sondern ebenso die üppige Urwaldvegetation und das Fahren in unseren Kanus auf den paradiesisch anmutenden Lagunen und den kleinen Seitenarmen. Dabei bewegen wir uns nicht auf grossen, reissenden Flüssen, sondern auf kleineren, ruhig dahin fliessenden Nebenarmen. Selten ist das Wasser hier tiefer als zwei Meter. Auf den Nebenarmen gibt es übrigens auch mehr zu sehen.

 
In unseren zwei Kanus erleben wir die Faszination des Urwalds.

Nebst unzähligen Vogel- und Blumenarten bekommen wir buntschillernde Schmetterlinge zu Gesicht. Eine spannende Nachtexkursion steht ebenfalls auf dem Programm. Unser Dschungelführer erklärt uns auf mitreissende und faszinierende Art, wie Einheimische es anstellen, von und mit dem Urwald zu leben und wofür bestimmte Gewächse in der Stammesmedizin Verwendung finden. Haben Sie beispielsweise gewusst, dass die dort lebenden Sionas den Saft einer Pflanze zur Geburtenkontrolle verwenden? Unglaublich, aber wahr! Kein Wunder, interessiert sich auch die heutige Medizin je länger je mehr für diese medizinische Schatzkammer der Natur.

 
Blick nach rechts bitte, da oben bewegt sich was...

Trotzdem wir uns im tiefen Urwald aufhalten, geht es verhältnismässig komfortabel zu und her. Wir übernachten in relativ geräumigen, mit Campingbetten ausgestatteten Zelten. Ein eigens für uns mitreisender Koch ist für das leibliche Wohl besorgt. Wohl hat das Ganze einen Hauch von Abenteuer, gilt aber nicht als gefährlich! Allerdings ist überängstlichen Personen von einer Urwaldexkursion abzuraten. Alles in allem dürfte dieser in vielerlei Hinsicht exklusive Urwaldabstecher bei jedem Naturliebhaber auf grosse Begeisterung stossen.

Banos
In dem auf 1800 m Höhe gelegenen Städtchen Banos verweilen wir eineinhalb Tage. Ein farbenprächtiger Ort mit einer schönen Einkaufsstrasse und den über die „Türangel geschlagenen Karamels" als Spezialität. Hier findet sich auch eine grosse und bedeutende Kirche mit einer verstorbenen Heiligen, zu der jährlich Zehntausende von Ecuadorianern pilgern. Das subtropische Banos ist zudem bekannt für sein Zuckerrohr und die Thermalquellen, worin man sich wunderbar entspannen kann. Am Abend sind wir Gast in einem traditionellen Restaurant. Das Essen wird wieder einmal umrundet mit typisch ecuadorianischer Musik, gespielt von einer einheimischen Folkloregruppe. Übernachtung in einer Hazienda.

Cuenca
Der Reiz dieser besonders schön gelegenen Stadt besteht hauptsächlich in ihrem kolonialspanischen Gepräge. Die engen, kopfsteingepflasterten Strassen sind gesäumt von alten Kolonialhäusern mit kleinen Balkonen, gepflegten Innenhöfen und breiten Portals. Auch bekannt ist Cuenca als Heimat der Panamahüte, deren Entstehung wir in einer Manufaktur hautnah miterleben werden.


Gemütlich geht's in den von uns besuchten und teils recht feudalen Haciendas zu und her.

Quito
Selbstverständlich wird auch die Metropole entsprechend gewürdigt. Die auf fast 3000 m Höhe gelegene Hauptstadt mit über einer Million Einwohnern besitzt zahlreiche alte und stilvolle Gebäude. Die Altstadt selbst gehört zum Schönsten, was Lateinamerika aus der Kolonialzeit besitzt. Zudem ist Quito unsere Ausgangsbasis, wohin wir immer wieder zurückkehren, und wo auch ein Teil des Gepäcks zurückgelassen wird.


Stadtbesichtigung der auf 2800 m Höhe gelegenen Hauptstadt Quito.

Komfort / Essen
Generell wird in guten Mittelklasshotels und in komfortablen Haziendas und Hosterias übernachtet. Haziendas sind meist alte und stilvoll zu Hotels ausgebaute Herrschaftssitze auf dem Lande. Im Urwald schlafen wir in geräumigen Zweierzelten, ausgestattet mit soliden Camping-Betten.

Für die Rundreise im Hochland steht uns ein komfortabler Reisebus zur Verfügung, worin jedem Teilnehmer zwei Sitzplätze zur Verfügung stehen. Ein Grossteil der befahrenen Strassen ist asphaltiert. Die einheimische Küche ist gut und abwechslungsreich. Dies gilt auch im Urwald, wo wir unseren eigenen Koch dabei haben.

Anforderungen
Verlangt werden Toleranz gegenüber anderen Kulturen sowie die Bereitschaft, sich für den Urwaldabstecher einige Tage vom gewohnten Luxus loszulösen. Zudem muss man gesund sein. Konditionelle Anforderungen werden keine gestellt. Es handelt um eine „Genussreise", bei der auch die Musse nicht zu kurz kommt. Immer wieder findet sich Zeit, das Erlebte auf sich wirken zu lassen.

Reisedaten 
Die Reise wird unregelmässig durchgeführt (je nach Nachfrage), nächstes Mal voraussichtlich für Januar 2012

Preis 2012
ca. Fr. 5'880.--
„fast alles inklusive", Nebenkosten sind gering (siehe Detailbeschrieb)

Reiseleitung
Hanspeter Kaufmann, unterstützt durch lokale, naturwissenschaftlich geschulte und deutsch sprechende Reiseleitung

Verlängerung Galapagos oder Karibik
Auf Wunsch kann diese Reise mit einem Besuch der einzigartigen Galapagos-Inseln verlängert werden. Auch eine Verlängerungswoche mit Badeferien in der Karibik bietet sich wahlweise an.
Preis Galapagos-Verlängerung ca. Fr. 2'700.-- für 5 Tage und ca. Fr. 3'200.-- für 8 Tage auf gutem Mittelklassboot.
Preis Verlängerung Karibik-Badewoche ca. Fr. 1'500.--, je nach Hotelkategorie.

 Landleguan (Foto: Stefano Bolliger) Auch dies kann Ihnen auf Galapagos "passieren".  Imposanter Seelöwe (Bild: Stefano Bolliger)
Begegnungen von besonderer Eindrücklichkeit ergeben sich auf Galapagos.

Bei Interesse verlangen Sie bitte den Detailbeschrieb (siehe unten) zu dieser Reise. Mich jedenfalls würde es freuen, auch Sie für die Schönheiten Ecuadors begeistern zu können.

Mit vielen Grüssen                   Hanspeter Kaufmann

Abschliessendes Wort
In dieser Reise habe ich versucht, die vielen Facetten diese kleinsten, gleichzeitig aber auch kontrastreichsten Andenstaates zu verpacken, angefangen bei den schneebedeckten Vulkanen über die Schönheit des Hochlandes bis zum packenden Urwalderlebnis. Wer Freude hat an der Natur, malerischen Hochlandgebieten, Urwald im wahrsten Sinne des Wortes, einheimischen Märkten und fremden Kulturen, dürfte begeistert von dieser Reise zurückkehren - so wie es schon die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der vergangenen drei Reisen waren.

Anforderung von Unterlagen
Bei Interesse an dieser Reise verlangen Sie bitte den umfassenderen Detailbeschrieb, sei es durch Anklicken dieses Links oder gerne auch telefonisch unter 041 822 00 55 (auch abends). Gerne stehe ich Ihnen ebenso telefonisch Red und Antwort zu dieser überaus vielfältigen Reise.

Reisebericht dieser Tour.

Reiseablauf in Kürze:

1. Tag
Abends Abflug ab Zürich-Kloten via Amsterdam und Aruba/Niederländische Antillen nach Quito.

2. Tag
Landung in Quito gegen 09.30 Uhr morgens (Zeitverschiebung + 6 Std.). Zimmerbezug im Hotel und nachmittags kurzer Stadtbummel. Übernachtung im guten Mittelklasshotel Hotel Quito.

3. Tag
Ganztägige Besichtigungstour von Quito und seinen Sehenswürdigkeiten. Übernachtung Hotel Quito.

4. Tag
Flug in den Urwald nach Lago Agrio (ca. 20 Min), von wo wir zum Cuyabeno-Nationalpark weiterfahren (ca. 2 ½ Std). Danach Fahrt im Kanu flussabwärts (ca. 3 Std) und Übernachtung an einem idyllisch am Fluss gelegenen Zeltplatz (ca. 400 m u.M.) während der folgenden vier Nächte.

5. Tag
Ausflüge zu verschiedenen Seen und in den Urwald, mal zu Fuss und mal per Boot. Nebst unzähligen Vögeln und Schmetterlingen sind mit Glück auch Tapire und Süsswasserdelphine zu sehen.

6. Tag
Weitere Ausflüge in den Dschungel und Besuch einer Indio-Siedlung. Am Abend Nachtexkursion.

7. Tag
Am Morgen nochmalige Exkursion in den Urwald. Am Nachmittag Möglichkeit zum Faulenzen, Baden und Piranhafischen, oder auch zu weiterem Ausflug in den Urwald.

8. Tag
Frühmorgens Fahrt mit dem Kanu flussaufwärts (ca. 3 ½ Std) und anschliessend 2-stündige Rückfahrt nach Lago Agrio. Gegen Mittag Rückflug nach Quito. Am Nachmittag folgt eine abwechslungsreiche Fahrt (ca. 2 ½ Std) Richtung Norden nach Otavalo. Übernachtung in einer Hazienda bei Otavalo.

9. Tag
Heute besuchen wir den berühmten und farbenprächtigen Markt von Otavalo. Am Nachmittag dann geht's weiter nach Cotacachi, bekannt für seine Lederwaren. Auch eine Teppichknüpferei steht auf dem Programm. Übernachtung in derselben Hazienda wie am Vortag.

10. Tag
Am Morgen ausschlafen und danach Zeit, die herrliche Anlage der Hazienda zu geniessen. Gegen Mittag Rückfahrt (ca. 2 ½ Std) nach Quito. Übernachtung Hotel Quito.

11. Tag
Fahrt nach Banos (3 ½ Std). Auf dem Weg dorthin sind wir Gast bei Camilo, unserem einheimischen Reiseleiter, der uns zum Mittagessen einlädt. Am Nachmittag Eintreffen in Banos (1800 m) und Spaziergang durch das schmucke Städtchen. Abendessen bei ecuadorianischer Musik, Übern. in gutem Hotel.

12. Tag
Am Morgen wahlweise Baden in den heissen Thermalquellen oder nochmalige Möglichkeit für einen Bummel durch Banos. Am Nachmittag Fahrt (2 ½ Std) nach Riobamba (2700 m), wo sich uns wiederum eine ganz andere Landschaft präsentiert. Übernachtung in einer gediegenen Hosteria (3100 m).

13. Tag
Am Morgen früh Fahrt zum Bahnhof von Riobamba und Beginn der Zugsfahrt. Wir fahren via Alousi über die Spitzkehren der „Teufelsnase“ nach Huigra. Am Nachmittag Weiterfahrt im Bus (2 ½ Std.) nach Ingapirca (3100 m) und Besichtigung der Ruinen. Übernachtung in einer einfachen Hosteria.

14. Tag
Fahrt nach Cuenca (3 Std.), wo wir zum Mittagessen eintreffen. Am Nachmittag Besichtigung der Stadt mit ihren Kopfstein gepflasterten Strassen und den Häusern im Kolonialstil. Übernachtung in Cuenca (2600 m) im Hotel Inca Real.

15. Tag
Am Morgen nochmalige Möglichkeit zu Stadtbummel oder für einen Ausflug. Am Nachmittag Rückflug (ca. 30 Min.) nach Quito und Übernachtung Hotel Quito.

16. Tag.
Ruhetag mit letzter Möglichkeit, sich in Quito noch fehlenden Souvenirs zu beschaffen. Wahlweise kann auch ein Ausflug zum Cotopaxi-Nationalpark und zur Cotopaxi-Hütte (4800 m) unternommen werden. Am Abend Abschlussessen in einem der stimmungsvollsten Lokale Quitos. Übernachtung Hotel Quito.

17. Tag
Ende des Normalprogramms und Heimreise für jene ohne Verlängerung (oder Beginn Verlängerungsprogramme Galapagos, 5 oder 8 Tage, oder Karibikbadeferien.

18. Tag
Landung in der Schweiz gegen Mittag, wo zweieinhalb überaus erlebnisreiche Ferienwochen zu Ende gehen - schwer möglich, Ihnen nach dieser Reise eine Steigerung zu bieten.

Urwald:

Marktbesuch Otavalo:

Zugsfahrt:

Galapagos: